Der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch hat sich von 1990 bis 2021 mehr als verachtfacht: von 2,1% auf 17,6%. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 7,1%. Der Höchstwert wurde 2020 mit 18,5% erreicht, der Tiefstwert lag 1991 bei 2,0%.
Im Jahr 2021 sank der Anteil jedoch auf 17,6% – ein Rückgang um 0,9 Prozentpunkte (−4,9%). Dies könnte auf ungünstige Witterungsbedingungen wie geringere Windausbeute oder eine gesunkene Einspeisung zurückzuführen sein.
In den kommenden Jahren wird zu beobachten sein, ob der langfristige Aufwärtstrend wieder einsetzt oder ob die kurzfristige Schwankung sich verstetigt.